stricken: streng nach Strick-Package

OK, ganz so streng sind auch die fertigen Pakete nicht 😉

Ich habe ein Dreieckstuch nach einer Anleitung von knitknit.de gestrickt: hierzu kann ich sagen, gute Anleitung, war aber auch ein einfaches Projekt. Die Wollempfehlung war gut, ich habe mich mit der Farbgebung etwas gespielt. Statt der vorgeschlagenen vier Knäuel habe ich nur drei Knäuel Mohair-Seide verstrickt, ist ein tolles Tuch geworden. Ich fand es wirklich angenehm mit ganz wenigen Maschen zu beginnen und schon bald ein großes Tuch in Händen zu haben. Geht schnell und macht Freude!

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Mit meisterclass.de habe ich versucht eine Babyjacke zu fabrizieren: etwas ambitionierter, aber dank der Anleitung auch schaffbar. Hier bekommt man mit der Rechnung eine schriftliche Anleitung und online sind im eigenen Konto Video-Tutorials abrufbar, die die wichtigsten Passagen (Zunehmen, Raglanärmel, Zopfmuster,…) gut zeigen und erklären. Hier habe ich das ganze Paket gekauft: Anleitung und die entsprechende Wolle, sowie die benötigten Nadeln. Die Qualität ist super, auch die Nadeln sind gut. Es gibt immer wieder gute Rabattaktionen, dann lohnt es sich durchaus, sich den Gang ins Wollgeschäft zu sparen, besonders, wenn man noch nicht auf eine Woll- und Nadelsammlung zurückgreifen kann. Im Detail war die Anleitung gut verständlich, lediglich die Größenangabe für die Babyjacke war meiner Meinung nach unpassend. Ich habe Gr. 62 gestrickt, am Ende war die Jacke gerade groß genug für die Puppe. (Genauer gesagt, habe ich schlussendlich kürzere Ärmel und weniger Reihen am Körper gemacht, aber der Umfang hätte sicher nie für ein Baby gereicht, wollte aber nicht alles wieder auftrennen!)

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Auf jeden Fall eine Empfehlung, wenn Ihr überlegt mit dem Stricken zu beginnen! Ich finde es sehr motivierend, wenn man ein ganzes Paket komplett hat, so kann man gleich beginnen.

HAPPY KNIT!

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Nähen: Baby-Overall-Upcycling

Heute gibt es hier ein Ruck-Zuck-Tutorial für eine neue Babyjacke.

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Für die geübten Näherinnen unter Euch sicher auch während des Mittagsschläfchens zu schaffen.

Ich habe noch einige Overalls (Pyjamas?) in der Babysachen-Kiste im Keller gefunden. Nachdem sich meine Mädchen optisch sehr ähnlich sind, mag ich es nicht so gern, wenn die Kleine nun exakt die gleichen Kleidungsstücke trägt, sie Frl. Tochter sie anhatte, von den Basics mal abgesehen.

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Nun zum Overall: was wir dringend brauchen sind dünne Langarm-Shirt oder besser Jacken (weil man nicht über den Kopf ziehen muss), die über dem Body getragen werden. Hier kam dann die Schere zum Einsatz. Schnipp-Schnapp-Beine-ab!

Ich habe so geschnitten, dass das Rückenteil leicht länger ist. Gefällt mir ganz gut so!

Dann braucht Ihr einen beliebig breiten Streifen eines passenden Jersey-Stoffes. Den Streifen links auf links falten und exakt an die Kante der Jacke anlegen. Nun mit der Nähmaschine im Zick-Zack oder Overlockstich oder mit der Overlock festnähen. Der Streifen (NUR der Streifen) kann dabei etwas gedehnt werden, dann zieht sich die Kante nachher zusammen. Das muss aber gleichmässig gemacht werden, ggf. vorher feststecken!

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Nun werden noch die Enden versäubert und FERTIG ist eine neue Jacke!

 

gastartikel. nähen: Upcycling Walkjacke

Gastartikel von Kaija: madebykaija.blogspot.co.at

Upcycling – Walkjacke

Schon letzten Winter habe ich einen alten Pullover von mir up- gecycelt.

Da bei uns die Traglingszeit wieder einmal viel zu schnell vorbei war, hatte ich keine wirkliche Verwendung mehr für meinen Tragepullover aus Wollwalk (den ich hier nur empfehlen kann!). Und da ich ein großer Fan von Wollwalk bzw Wollfleece bin, wurde aus eben diesem blauen Walk- Pulli eine Winterjacke fürs Drittkind.

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Wollwalk ist wirklich ein toller Stoff: wärmeregulierend nach innen, da er die Körperwärme zB sehr gut speichert und nach aussen selbstreinigend und somit relativ unempfindlich. Somit super für Winterjacken und -overalls geeignet, gerade für die Übergangszeit.kaija-2-alltagsschoen Kopie

Da ich persönlich Walk alleine für das Drittkind zu kratzig empfand und die Jacke auch für die richtig kalte Jahreszeit passend sein sollte, habe ich diese innen mit einem richtig schön dicken Bio -Baumwollfleece in moosgrün gefüttert. Für die Kapuze hat der Wollstoff nicht mehr ausgereicht, diese ist nun aussen moosgrün und innen mit Streifenjersey gefüttert- diese muss ja auch nicht soooo warm sein.

Die Jacke ist meines Erachtens richtig warm. Wärmer wie eine schon zu klein gewordene Walkjacke, welche innen nur mit Jersey gefüttert war. Das Drittkind konnte sie den letzten Winter wirklich durchgehend tragen – zusätzlich im Lammfellsack im Kinderwagen sitzend oder schon selbständig gehend.

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nähen: Kinder-Krone

Verkleiden sich Eure Kinder auch gerne?

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Nicht nur zu Anlässen, hier wird immer wieder mit Rollen gespielt. Besonders beliebt ist die Krone. Getriggert durch die Geburtstagskrone setzt sich die Tochter immer wieder gern was auf den Kopf auf.

Einige Modelle vom Fastfood-Restaurant und von Raststationen hatten wir schon. Sie sind nur nicht besonders schön, von der Kurzlebigkeit mal ganz zu schweigen…

Nun habe ich eine einfache Krone für meine große Prinzessin genäht:

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Das Schnittmuster war schnell gezeichnet. Kopfumfang durch fünf, die Krone sollte fünf Zacken bekommen. In unserem Fall 50 durch 5. Einfache Rechnung. 10cm Breite pro Zacke und 5 cm Höhe. Gesamte Höhe der Krone etwa 10-12cm. Am Ende habe ich noch etwa 2,5cm dazugenommen, damit ich Druckknöpfe befestigen konnte, so kann die Krone leichter auf und abgenommen werden und passt dennoch genau.

Ich habe mit zwei Stoffen gearbeitet: einen dünnen Leinenstoff, golden schimmernd und einen beigen Strukturjersey. Unterlegt mit Volumenvlies, damit die Krone auch Stand bekommt.

Rechts auf Rechts, Vlies dazwischen. Zacken nähen, eine Breitseite und untere Kante absteppen.

DANACH UNBEDINGT DIE RÄNDER KNAPP NACHSCHNEIDEN UND DIE SPITZEN DER ZACKEN KÜRZEN, je genauer, desto schöner läßt sich die Krone dann wenden.

Also: wenden. Die Öffnung per Hand vernähen und die Druckknöpfe anbringen:

tadaaaaaa: PRINZ … ODER PRINZESSIN!

Und: dank der lieben Maria von stylekingdom.com kann ich auch Prinzessin sein, der Krönchenring ist super!

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Nähen: Tote-Bag und Rucksack für alle Fälle

Ja, ich habe einen Taschen-Tick.

Ich gebe es zu 😉

Nicht allzu lang ist es her, da habe ich in diversen Geschäften und einschlägigen Online-Shops nicht widerstehen können, wenn sich mir wieder mal eine tolle Tasche aufgedrängt hat. Dieser Drang ist zur Zeit weniger. Mangels Umtriebigkeit wahrscheinlich. Taschen „brauche“ ich aber trotzdem. Dringend. Dieses Mal MUSS es ein Rucksack sein.

Ich habe lange herumgetüftelt, folgende Eckdaten sollte er haben:

  • gradlinig
  • groß
  • nicht klobig
  • nicht zu bunt, aber auch nicht farblos
  • leicht um ihn zB als Extratasche zusätzlich mitnehmen zu können
  • Kinder-Alltagsstauglich

und das hier ist dabei herausgekommen:

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Vom Format her erinnert es an eine Stofftasche. Er hat eine kleine Innentasche für Lippenstift (ähem … Schnuller) und Schlüssel und Henkel zum Tragen. UND eben auch Trageriemen, damit man ihn sich auf den Rücken hängen kann oder auf die Schiebestange des Kinderwagens! (Und es ist ein bissi Neon-Pink dabei… ;))

 

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In den nächsten Tagen folgen dann auf Facebook und Instagram (@alltagsschoen) sicher die ersten Tragebilder!

Sticken: Pimp my Jeansjacke

Was lange währt wird endlich gut… oder so ähnlich 😉

Ich habe schon im Winter noch während der Schwangerschaft begonnen eine schlichte Jeansjacke zu besticken. Nun hat es tatsächlich bis Ende August gedauert, aber nun ist die Jacke fertig.

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Ja, richtig gelesen. Ich hab es mir auch reichlich überlegt und dann tatsächlich zu Stickrahmen und Nadel gegriffen.

Gestickt habe ich seit meiner Schulzeit nicht mehr, aber beflügelt von den Stickereien einer lieben Freundin habe ich es dann einfach begonnen. Die Grundlagen für die unterschiedlichen Stiche habe ich auf brigitte.de aufgefrischt. Bei den Farben habe ich mich für Stickgarne in ocker, goldgelb, schwarz, koralle, dunkelrot und türkis entschieden.

Fast so lange wie für das Sticken an sich, habe ich vorher gebraucht, ein Motiv zu finden. Schliesslich habe ich mich dann spontan für etwas ethno-mässiges entschieden, inspiriert vom VOGUE-Cover der Februar-Ausgabe. Darauf ist ein Valentino-Cape abgebildet, genial bestickt.

Begonnen habe ich damit die Grundformen der Muster auf kariertem Papier vorzuzeichnen und mit einem hellen Stift Punkteweise auf die Jacke zu übertragen. Dann habe ich begonnen, erst mit der Zierleiste entlang des Kragens und dann mit den einzelnen Mustern.

stickerei alltagsschoen stickerei alltagsschoen stickerei alltagsschoen

Nun begleitet mich die Jacke sehr oft in den kühlen Morgenstunden.

Was war Euer läääääängstes DIY-Projekt?

Nähen: Regenmantel

Der heurige (Spät)Sommer hatte es bisher ja wirklich in sich. Also regentechnisch.

So ziemlich das einzige, das in meiner Jackensammlung noch gefehlt hat, war ein Regenmantel. Also bot sich die letzte Woche perfekt dafür an, einen zu nähen.

Ich habe lang nach einem Stoff gesucht und bin dann zufällig online fündig geworden:

mint – Libellen-Print – Wachstuch – PERFEKT

Regenmantel mint fromwhereistand

DG Das Schnittmuster habe ich schon einmal verwendet: der Parka aus dem CUT-Magazine. Ich habe ihn vor ca. einem Jahr schon aus Wolljersey genäht und liebe diesen Casual-Schnitt!

Ich habe dieses Mal die aufgesetzten Taschen gegen Eingriffstaschen ersetzt und die Kapuze mit Jersey gefüttert.

Der Regen-Parka hat unter der Achsel kleine Ösen als „Belüftungslöcher“. Er wird mit KAM-Snaps geschlossen – ich habe die Vorderteile so groß gemacht, dass auch das Tragebaby darunter Platz findet. Dazu können die KAM-Snaps an den Rändern zusammengeklickt werden. Unten am Saum habe ich eine schwarze Kordel eingezogen.

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Regenmantel

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Nähen: Wickeltasche reloaded

Das ist mittlerweile das zweite Modell Riesen-Tasche-Mamatauglich, die ich mir genäht habe.

Wickeltasche vorne

Die erste war eine Schnabelina-Bag in M, die mich immer noch oft begleitet, aber ich wollte optisch eine Abwechslung, ich war schon immer eine Frau der vielen Taschen 😉

Ich habe dieses Mal einen Schnitt aus dem Buch „Carry me“ – ein reines Taschen-Schnitt-Buch verwendet. Sie steht als Business und Laptoptasche beschrieben, ist also etwas geradliniger als die Schnabelinabag.

Was ich aber dringend brauche ist die Möglichkeit, mittels Zipp den Boden und damit das Fassungsvermögen zu erweitern, das habe ich nun in die Businesstasche eingebaut.

Das ist dabei herausgekommen:

Ich habe sie auch gefüttert und mit Innentaschen und Schlüsselring ausgestattet. Eine Innentasche hat einen Gummizug und sorgt so für Ordnung. Der Schulterriemen wurde von einer alten Messenger-Bag wiederverwendet. Auf der Unterseite habe ich „Füßchen“ aus Metall drangemacht, weil der Stoff weiss ist … Ihr kennt das!

 

 

Wickeltasche

Wickeltasche seitlich

Wickeltasche unten

Wickeltasche Bodenerweiterung

Wickeltasche Detail

 

Stempeln.

Mal nicht (nur) nähen.

Obwohl: dieser Post, bzw. die darin enthaltenen Anregungen funktionieren natürlich auch auf selber geschneiderten Dingen super.

Kartoffel zurechtschnitzen (alternativ geht auch Radiergummi oder Moosgummi)

Stofffarbe drauf

… losstempeln!

Läßt sich recht gut auch mit Kindern machen. Solange die Farbe nicht komplett eintrocknet ist sie zB mit Feuchttüchern gut von den Händen zu bekommen. Schutz-Kleidung bzw. Schürze sind aber unerlässlich.

Ich habe mich mit Stempeln und Farbe an verschiedenen Stücken versucht, seht selbst.

 

Melonen-Sommer-Accessoires für die Mädels

Die „Melonen-Kollektion“ habe ich aus einem alten Leintuch genäht und dann mit Dip-Dye-Methode gefärbt. Nach einem Tutorial von hier.  Die „Kerne“ sind mit einem zurechtgeschnittenem Radiergummi aufgestempelt und mit dem Bügeleisen fixiert.

T-Shirt für mich

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Overall für das Baby

kartoffelstempel alltagsschoen

 

Baby-Shirt und Kinder-Top „Panda“

kartoffeldruck panda

Viel Spaß beim Nachstempeln.. 😉

 

nähen: ein richtiges Kleid Vol.2

YES. I did it again. Ich habe mich tatsächlich an ein zweites Kleid gewagt. – Wieder für jemand anderen.

Es ist toll, aus Kooperationen mit anderen Frauen Kleider entstehen zu lassen, die Energie, die Ideen und kreativen Inputs zusammen zu fassen und raus kommt: ein Kleid.

Hier ist es nun:

Ich habe dafür einen Schnitt (116) aus der Burda Style 2/2014 verwendet. Leicht abgewandelt mit Bindegürtel und Zierknopf auf der Rückseite.

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Der V-Ausschnitt ist perfekt, um weibliche Formen in Szene zu setzen, die Länge des Rockes haben wir knieumspielend gewählt, die Ärmel sind 3/4 lang und eigenen sich zum Krempeln.

Viel Freude mit dem Kleid, liebe Linda!!